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08.09.2010

Wirtschaftskrise: Die Lehman-Lehren

Die Krise hat Ökonomen, Kleinunternehmer und Bürger misstrauischer gemacht. Die Welt ist noch vernetzter als angenommen. Erfahrungsberichte von Betroffenen aus drei Kontinenten.



Von einem anderen Stern: Lawrence Mc Donald, EX-Banker bei Lehman Brothers
Erfahrungen im Zeitraffer: Anna, Grafikerin aus München
Produktion am Anschlag: Christian Mähner-Wolfarth, Lanxess Dormagen
Orangen statt Kirschen: Fan, Obsthändler in Peking
Im Blindflug unterwegs: Michael Heise, Chefvolkswirt Allianz München
300 000 Dollar Schulden: Dan Patak, Ex-Immobilienspekulant New York

Siehe auch: Merkur spezial Krise? Welche Krise

 


Berufserkrankungen – Zu Tode geschuftet

2767 Menschen starben im vergangenen Jahr an den Folgen einer Arbeitserkrankung, 66.000 machte sie dauerhaft krank. Das ganze Land schaut weg. Betroffene erhalten viel zu selten Unterstützung.


Die große RM-Reportage: Vor dem Gesetz – von Stefan Deges


Wer macht was? Berufsgenossenschaften, Unfallversicherungen, Ärzte
Peter Schaar: „Die Politik muss bei der Gutachterpraxis für Klarheit sorgen“
Asbest: Obschon verboten, klagen Tausende über schwere Leiden
Wismut-Opfer: Strahlendes Gedächtnis. Die Folgen des DDR-Uranbergbaus

 

Wie wir leben werden

Wirtschaft und Gesellschaft wandeln sich radikal. Die Bevölkerung schrumpft, ebenso die Kirchen. Die Gesundheit wird zur Schlüsselbranche, und die Informationstechnologie durchdringt alles.



Gedankenspiel: Deutschland im Jahr 2030. Ein Blick in die Glaskugel
Trendforschung: Immer an der Wirklichkeit vorbei. Eine Kritik
Wittenberg: Wie Christen gegen den Bedeutungsverlust kämpfen
Friedrichshafen: Neue digitale Dienste, die den Alltag verändern werden
Hannover: Was bald Alltag in allen Kliniken sein könnte
Bitterfeld-Wolfen: Wenn die Einwohner immer weniger werden

 


Wider den Wachstumswahn

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft denken um: Wohlstand ist mehr als eine Frage des Einkommens. Das aristotelische Ideal der Selbstgenügsamkeit, von Maß und Mitte, gilt in der Krise wieder als Vorbild.


Der große RM-Essay: Darf’s etwas weniger sein? von Stefan Deges


Karlheinz Ruckriegel: Wovon Wohlstand wirklich abhängt
Entschleunigung: Lüdinghausen gehört dem Netzwerk Cittaslow an
Kulturgeschichte: Eine Erkundung mit Aristoteles von Thomas Gutschker

 

Totgesagte leben länger

Ausgerechnet IG Metall und Co. retteten mit ihrem Pragmatismus die Wirtschaft vor der Krise. Die Gewerkschaften in Deutschland sind aktiver denn je – aber noch lange nicht über den Berg.



Die Große RM-Reportage: Eine Reise durch die neue Welt der Arbeitnehmerlobby von Silke Linneweber

Frank Bsirske: Wozu der Verdi-Chef die Kirchen zwingen will
Bunte Truppe: Wer wie organisiert ist
Projekt Strukturreform: Ein großer Wurf sieht anders aus
Unterstützung: In neuen Branchen Fuß fassen
Flashmobs: Bei Anruf Streik
Tarifautonomie: Gretchenfrage Mindestlohn

 


Wettrennen um Rohstoffe

Der Zugang zu Metallen und Erzen entscheidet über den Wohlstand ganzer Nationen. Experten warnen vor einem globalen Verteilungskampf. Europa hat im Vergleich zu China und Südamerika schlechte Karten.


Geopolitik: Ressourcen-Diplomatie ist ein Machtfaktor
Deutschland: Wiederverwertung und Materialeffizienz ersetzen manchen Import
Südamerika: Die sozialistischen Regierungen wollen ihre Bodenschätze versilbern
China: Von heimischen Vorkommen will das Reich der Mitte nichts abgeben
Meeresboden: Viele Staaten bringen sich in Stellung
Versorgungsengpässe: Lexikon der Zukunftsstoffe

 

Wettlauf der Großzügigkeit

Entwicklungshilfe verfolgt handfeste Interessen. Nicht nur in Haiti hat ein Wettlauf der Geber eingesetzt. Dazu ein Interwiew mit Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel. Und: Warum evangelische Verbände fusionieren.



Dirk Niebel: „Deutschland tut genug in Haiti“
Geldfluss: Haiti wird zum entwicklungspolitischen Labor
Elefantenhochzeit: Wenn „Brot für die Welt“ und der EED fusionieren
Karl Jüsten: Warum die katholischen Hilfswerke keine Zusammenschlüsse planen
Kooperation: Zu viele Köche verderben den Brei
Neue Geber: Vor allem Peking baut in ganz Afrika seinen Einfluss aus

 


Die Vorsorge-Falle

Die staatliche Rente reicht längst nicht mehr. Wer sich nicht absichert, hat nichts vom Lebensabend. Doch in der Krise ist richtiges Investment schwierig. Wie Sparer die beste Alterssicherung finden.


Alterssicherung: Viele Deutsche legen zu wenig zurück
Pensionsfonds: Betriebsrenten sind eine wichtige Ergänzung
Anlageberatung: Unabhängige Anbieter sind schwer zu finden
Ilse Aigner: Die Verbraucherministerin will die Finanzvertriebsbranche zügeln
Lebensversicherungen: Wann die Police zum Verlustgeschäft wird

 

 

 

 
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