Die Familien Traber und Weisheit sind die letzten Großen der deutschen Künstlerszene. Das Gewerbe ist rau, das Publikum fordert immer waghalsigere Aktionen. Angst vor dem Absturz läuft immer mit.
Sie gelten als Paschas, Machos, Patriarchen: Doch die Realität vieler türkischstämmiger Männer hat mit dem Klischee wenig zu tun. Wie die Welt von Ismet, Adem und Koray wirklich aussieht.
„Wo sind die Milliarden für die Afghanen?“ Helfer werden getötet, Kämpfe eskalieren. Die schlechten Nachrichten häufen sich. Aus dem Blick geraten die Menschen, die am Hindukusch leben. Reise in ein zerrissenes Land.
Das Auto voll bis unters Dach, drei Kinder an Bord, kurz vor London versagt die Lichtmaschine: der Albtraum jedes Reisenden. Unser Redakteur hat ihn durchlitten – und in vier Tagen gelernt, die Engländer zu lieben.
Schikanen am Checkpoint, Minen im Straßengraben – auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg bereitet die Bundeswehr auch zivile Friedenskräfte auf den Einsatz in Konfliktgebieten vor. Die Rollenspiele sind so realitätsnah wie möglich.
Wenn Jets in geringer Höhe über Wohngebiete donnern, gleicht ihr Geräuschpegel dem eines Presslufthammers. Unter Nachtflügen leiden Airport-Anrainer besonders. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen nehmen zu.
Wollte das Sozialgericht Berlin alle offenen Verfahren erst einmal abarbeiten, müsste es für ein Jahr schließen. Die Richter kommen kaum hinterher. Eindrücke vom kafkaesken Kampf um Recht und Gerechtigkeit.
Ein Jahr ist seit dem Staatsstreich vergangen. Das Land präsentiert sich unsicherer denn je. Viele Journalisten prangern die Zustände an. Bereits neun von ihnen wurden bestialisch getötet.
Die Beginen lebten jahrhundertelang in klosterähnlichen Gemeinschaften. Sie sorgten füreinander und kümmerten sich um Bedürftige. Nun gibt es wieder Frauen wie Frieda Nölke, die ihnen nacheifern.
Auch Behinderte begehen Verbrechen. Wie kommen sie hinter Gittern klar? Besuch in der JVA Tegel, Zelle 167 – der einzigen behindertengerechten Gefängniszelle in Deutschlands größtem Männerknast.
Bei Amsterdam ist ein komplettes Dorf für Demenzkranke errichtet worden. Patienten können sich auf dem gesamten Areal frei bewegen. Die Folge: Sie sind ruhiger, haben weniger Angst, rufen seltener nach Hilfe.
Not und Verfolgung bewegten sie zur Flucht. 2500 haben in Deutschland Aufnahme gefunden. Doch es ist nicht leicht für die Familien, Boden unter die Füße zu bekommen. Ein Besuch in Essen-Katernberg.