In seinem geheimen Archiv zeichnete Emanuel Ringelblum den Alltag hinter Mauern auf. Dem jüdischen Historiker, der 1944 mit seiner Familie erschossen wurde, setzt Samuel D. Kassows Biografie ein würdiges Denkmal.
Die Geschichte der Welt wird gern aus der Sicht Europas erzählt. John Darwin zeigt in seinem Meisterwerk, wie arrogant das ist. Die Mächte Asiens spielen in den letzten 600 Jahren eine weit wichtigere Rolle.
Journalist Armin Fuhrer und sein Berliner Kollege Hugo Müller-Vogg sind dem neuen Staatsoberhaupt wohl gesonnen. Für sie briingt Christian Wulff vieles mit, um der Vertrauenskrise der Politik entgegenzuwirken.
Wie war Hitler möglich?, fragt sich Ludolf Herbst. Seine Antwort: Die Nazis strickten die Legende vom charismatischen Führer und nutzten so messianische Erwartungen.
In Hamburg stehen Piraten vor Gericht – zum ersten Mal seit 400 Jahren. Daniel Heller-Roazen erklärt anschaulich, warum Freibeuter nicht nur militärisch, sondern auch rechtlich und politisch schwer zu bekämpfen sind.
Kriege und Krisen der Gegenwart sind sein Metier. Der französisch-libanesische Autor Amin Maalouf glaubt an eine bessere Weltordnung und sieht Europa als Vorbild. Auch auf Obama setzt er große Hoffnung.
Der Historiker Christian Meier plädiert dafür, sich nicht an alles zu erinnern. Schon die alten Griechen garantierten so ein friedliches Zusammenleben.
Nur weil sich Stalin nach dem Zweiten Weltkrieg rücksichtslos an deutschen und polnischen Gütern bediente, konnte die Sowjetunion zur Weltmacht aufsteigen.