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| 08.09.2010 |
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Bürgerprotest: Stuttgart 21 muss gebaut werden
Nach Stimmungslage zu regieren zerstört die repräsentative Demokratie, mahnt Michael Rutz. Das Projekt ist verkehrspolitisch sinnvoll, ein enormes Beschäftigungsprogramm und demokratisch entschieden.
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Sarrazin-Debatte: Deutschland schafft’s
Parallelgesellschaften sind akzeptabel, wenn sie das Grundgesetz achten. Einen Integrationsminister braucht es dennoch, stellt Raoul Löbbert klar. Im Zentrum, der politischen Achse, herrscht Ruhe. Eine von allen Seiten anerkannte Fachinstanz im Bund fehlt.
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Integration: Die Grenzen verwischen
Sarrazins Thesen provozieren. Sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist durchzogen von einem fragwürdigen Biologismus. Dabei verwischt er die Grenzen zwischen Kultur und Natur. Eine Rezension von Claire-Lise Buis.
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| Organspende: Nächstenliebe per Dekret
Nachdem Frank-Walter Steinmeier seiner Frau eine Niere spendete, streitet Berlin erneut über die sogenannte Widerspruchslösung. Die Auseinandersetzung droht eine wirkliche Lösung des Problems zu verzögern.
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Christian von Boetticher: Adel verpflichtet
Intelligent, ehrgeizig, gut erzogen und von adligem Geblüt.: Als Kronprinz von Peter Harry Carstensen gilt der Fraktionschef der Nord-CDU schon länger. Der vorgezogene Wahltermin beschleunigt den Generationswechsel.
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Einigungsvertrag: Ein Grund zum Feiern
Trotz mancher Fehler: Die Einheit nützt Ostlern wie Westlern, glaubt Hans-Joachim Neubauer. Mit der DDR verschwand auch jener Staat, den die Wachen und Mutigen sich angeeignet hatten.
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Bundeswehrreform: Vier gewinnt
Verteidigungsminister Guttenberg stößt eine überfällige Debatte an. Die Wehrpflicht ist nicht mehr zeitgemäß, konstatiert auch Markus Fels. Deutschland eingerechnet, halten von den 28 Nato-Mitgliedern nur noch fünf Staaten an ihr fest.
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Sigmar Gabriel: Taktik im Blut
Bis Oktober fehlt Steinmeier als Korrektiv zu Gabriel. Mit dem Rentenkompromiss festigt der SPD-Chef seine Macht. Er befriedet die Partei und gibt ihr das Gefühl, endlich mitdiskutieren zu können – vorerst.
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| Daniel Bahr: In der zweiten Reihe
Der Staatssekretär könnte auch als Student in Münster durchgehen. Der 33-Jährige ist Vertreter einer neuen Generation von liberalen Politikern, die das Image der Ex-Spaßpartei FDP reformiert haben.
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NRW-CDU: „Hier gehen die Uhren anders“
Armin Laschet oder Norbert Röttgen – der Kampf um die Parteiführung macht an der Basis viele Unionsmitglieder ratlos. Nicht wenige hatten auf die Kandidatur von Generalsekretär Andreas Krautscheid gesetzt.
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Hamburg: Der Kitt bröckelt leicht
Das Regieren bis zur Wahl 2012 wird für die Grünen unangenehm werden. Vorzeitig scheitern dürfte das schwarz-grüne Bündnis aber nicht.
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Regierungsauftakt: Es fehlen klare Sätze
Die Krise scheint vorbei. Sichtlich entspannt sind die Mienen der ab sofort nach der Sommerpause wieder regierenden Politiker. Doch die Wähler der schwarz-gelben Koalition wollen wissen, woran sie sind. Angela Merkel muss es ihnen sagen, fordert Michael Rutz. 
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Achim Zender: Auf der Heimatinsel
„Wer welches Parteibuch hat, ist eigentlich unerheblich“: Als Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergruppe Morbach wünscht er sich für sein Ausnahmedorf im armen Hunsrück eins: Auch weiterhin Reichtum und Vollbeschäftigung.
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| Sigurd Heimann: Ein Mann im Unruhestand
Über 40 Jahre war Heimann Lehrer in Burgstall. Hier ist ihm nichts fremd. Der Bürgermeister strampelt sich ab für die kleine Gemeinde. Trotzdem wandern immer mehr Einwohner ab. Szenen aus Ostdeutschland.
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Theo Waigel: Mut zum Unzeitgemäßen
RM-Sommerserie Deutschland, deine Politiker, Teil 4: Der Ex-CSU-Finanzminister über kurzlebige Regierungen, fehlende Leidenschaft der Politiker, den Druck der Medien und die Angst vor Fehlern.
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