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| 08.09.2010 |
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Sarrazin-Debatte: Deutschland schafft’s
Parallelgesellschaften sind akzeptabel, wenn sie das Grundgesetz achten. Einen Integrationsminister braucht es dennoch, stellt Raoul Löbbert klar. Im Zentrum, der politischen Achse, herrscht Ruhe. Eine von allen Seiten anerkannte Fachinstanz im Bund fehlt.
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Christliche Kunst: Heilige Hochspannung
Vom Konstantinsbogen bis zu Gerhard Richters umstrittenem Domfenster: In Köln wurde der monumentale, in sechs Sprachen erschienene Prachtband „Ars Sacra“ vorgestellt, der zum Verschenken viel zu schade ist.
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| Deutschpop: Wie Wolf Biermann ohne Bart
„Wir sind Helden“ melden sich mit einem neuen Album eindrucksvoll gereift zurück. Auf „Bring mich nach Hause“ finden sie einen eigenen Weg mitten hinein ins klassische Liedermachen, in vertonte Poesie.
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Kinder: Bilder aus der Schwüle
In zwei Ausstellungen zeigt das Sprengel-Museum Hannover, wie sich Künstler um 1900 für ihre jungen Modelle begeisterten. Heute wirken manche der Porträts sehr problematisch.
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Stuttgart: Eine Stadt wird verwundet
Der Erbauer des alten Kopfbahnhofes, Paul Bonatz, war ein Bauhaus-Gegner. Christoph Ingenhoven, Architekt des neuen Prestigeobjekts, sieht darin ein fatales Kulturerbe. Doch die Bürger wehren sich mit Recht.
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| Jean Cocteau: Erstaune mich!
Der Künstler muss wissen, wie weit er zu weit gehen darf, war seine Maxime. Ein neues Museum bei Fontainebleau erinnert an den französischen Schriftsteller, Schauspieler und Maler, der 1963 starb.
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Lichtkünstler: Die Wüste schwebt, der Sand vibriert
Landschaftsformationen übersetzt er delikate, kontrastierende Farbflächen. Atemberaubend zeigen sich nun die großformatigen Gemälde der noch nicht abgeschlossenen Bilderserie „Siria“ des 70-jährigen Künstlers im Museum Kurhaus Kleve.
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G8: Weg mit der Turbo-Schule!
Die auf acht Jahre verkürzte Gymnasialzeit schadet den Kindern. Familienleben und musische Neigungen bleiben auf der Strecke, das Abiturniveau sinkt. Ein Einspruch gegen den Planungswahn von Birgitta vom Lehn.
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Joachim Kaiser: „Wir müssen begeistern“
Für sein Lebenswerk erhält Deutschlands bekanntester Musikkritiker den renommierten Theodor-Wolff-Preis. Mit dem jüngeren Kollegen Axel Brüggemann spricht er über die Zukunft seines Berufs in Zeiten der Eventkultur.
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| Google Street View: Riese mit tausend Augen
Der Online-Gigant will Deutschlands Häuser ins Internet stellen. Viele Bürger fürchten um ihre Privatsphäre. Der Konflikt könnte zum Kulturkampf werden. Das Seltsame aber ist: Offenbar widersetzt sich bislang kaum jemand.
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Julia Fischer: „Ich mag schöne Melodien“
Sie unterrichtet in Frankfurt und lebt in München. Ob Paganini oder Bach – ihre Violine hat beide fest im Griff. Deutschlands jüngste Geigen-Professorin spricht über den Künstlernachwuchs und ihre Zweitkarriere als Pianistin.
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| Frankreich: Wer dazugehört
Burkaverbot, Entzug der Staatsbürgerschaft, Polygamie-Streit: Nicolas Sarkozy setzt auf das Thema innere Sicherheit. Die Debatte zeigt: Der republikanische Konsens ist in Gefahr. Frankreich steckt in einer moralisch-politischen Krise.
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Bayreuther Festspiele: Ratte macchiato
Wer eine Oper mit Unterweltbewohnern besetzt, will entzaubern. Der Wagnerianer von heute nimmt vieles hin. Nicht einmal Hans Neuenfels’ „Lohengrin“ kann ihn aus der Fassung bringen. Schade eigentlich.
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Lehrplan: „Jeder kann gewinnen“
Als Ernst Fritz-Schubert 2007 die Idee für Glück als Unterrichtsfach hatte, wurde er belächelt. Inzwischen wird es in vier Bundesländern angeboten. Ein Gespräch über Lebensfreude, Leistung und Seilklettern.
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