Der Erbauer des alten Kopfbahnhofes, Paul Bonatz, war ein Bauhaus-Gegner. Christoph Ingenhoven, Architekt des neuen Prestigeobjekts, sieht darin ein fatales Kulturerbe. Doch die Bürger wehren sich mit Recht.
Der Künstler muss wissen, wie weit er zu weit gehen darf, war seine Maxime. Ein neues Museum bei Fontainebleau erinnert an den französischen Schriftsteller, Schauspieler und Maler, der 1963 starb.
Im 19. Jahrhundert prägte der Rabbiner Chatam Sofer das jüdische Leben in der slowakischen Hauptstadt. Während heute die Orthodoxen sich abschotten wollen, möchten die Liberalen ihre Gemeinschaft stärker nach außen öffnen.
Technik und Metaphysik gelten als getrennte Welten. Doch als Mitglieder der Bildungseliten haben auch Theologen und Geistliche mit ganz diesseitigen Erfindungen Geschichte geschrieben. Ein Essay von Eckart Roloff.
Zwei Journalisten mussten sich vor dem Dresdner Amtsgericht für die Behauptung verantworten, Sachsens Justiz sei ins Rotlichtmilieu verflochten. Das Urteil zeigt: Schon eine Frage kann verhängnisvoll sein.
Der exzentrische Brite feierte als junger Autor mit seinen Dichterfreunden
berauschende Feste. Ein autobiografischer Roman über seine Studentenzeit wurde jetzt neu übersetzt.
Eine junge bosnische Ehe gerät in die Krise, als der Mann in den Bann islamistischer Kreise gerät. Jasmila Zbanics Film „Zwischen uns das Paradies“ ist ein Plädoyer für religiöse Toleranz und die Kraft der Liebe.