Die Konservativen haben die Atomdebatte gewonnen, werden es aber insgesamt in Zukunft schwerhaben. Will die CDU/CSU Volkspartei bleiben, muss sie ihre Stammklientel halten und neue Wähler ansprechen.
Nach Stimmungslage zu regieren zerstört die repräsentative Demokratie, mahnt Michael Rutz. Das Projekt ist verkehrspolitisch sinnvoll, ein enormes Beschäftigungsprogramm und demokratisch entschieden.
Parallelgesellschaften sind akzeptabel, wenn sie das Grundgesetz achten. Einen Integrationsminister braucht es dennoch, stellt Raoul Löbbert klar. Im Zentrum, der politischen Achse, herrscht Ruhe. Eine von allen Seiten anerkannte Fachinstanz im Bund fehlt.
Nachdem Frank-Walter Steinmeier seiner Frau eine Niere spendete, streitet Berlin erneut über die sogenannte Widerspruchslösung. Die Auseinandersetzung droht eine wirkliche Lösung des Problems zu verzögern.
Intelligent, ehrgeizig, gut erzogen und von adligem Geblüt: Als Kronprinz von Peter Harry Carstensen gilt der Fraktionschef der Nord-CDU schon länger. Der vorgezogene Wahltermin beschleunigt den Generationswechsel.
Die Bürger stimmen über eine Verfassungsreform ab, mit der die regierende AKP ihre Stellung weiter festigen will – diesmal im Justizwesen. Erdogan kämpft um jede Stimme, für ihn und seine Partei steht viel auf dem Spiel.
Sieben Jahre nach der Invasion haben die USA ihre „Kampftruppen“ abgezogen. Es gibt nur noch „Ausbilder und Berater“. Für viele Einheimische kommt der Rückzug zu früh. Wie stabil ist das Zweistromland wirklich?
In seinem geheimen Archiv zeichnete Emanuel Ringelblum den Alltag hinter Mauern auf. Dem jüdischen Historiker, der 1944 mit seiner Familie erschossen wurde, setzt Samuel D. Kassows Biografie ein würdiges Denkmal.
Russland versucht die Region mit lokalen Herrschern zu kontrollieren. Doch die entgleiten dem Kreml. Moskau muss sich selbst stärker engagieren, um die sozialen Ursachen für Terror und Aufruhr zu beseitigen.
Vor 20 Jahren fiel eine der größten Hürden auf dem Weg zur Einheit. Die zwei deutschen Staaten und die vier Siegermächte unterzeichneten den Zwei-plus-Vier-Vertrag.